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Amberg: Das Rathaus ist eines der schönsten Deutschlands. Gegenüber dem gotischen Prachtbau ragt die Pfarrkirche St. Martin hoch auf. Das Nabburger Tor, ein Amberger Wahrzeichen, ist eines der vier noch erhaltenen Stadttore. Die Stadtmauer schließt das Nabburger Tor mit ein. Stadtbrille nennen die Amberger einen Teil der noch gut erhaltenen Befestigungsanlage, die über die Vils führt und das Zeughaus mit dem ehemals kurfürstlichen Schloss verbindet. Die zwei Brückenbögen spiegeln sich im Wasser und bilden so das Bild einer Brille. Theuern: Im ehemaligen Hammerschloss, einer Anlage aus dem 18. Jahrhundert, befindet sich heute das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Vilstal: Die Vils wurde früher zum Transport von Eisenerz und Salz genutzt. Im gesamten Tal waren Hammerwerke in Betrieb. Im 20. Jahrhundert hat sich die Wasserqualität wieder enorm verbessert. Ensdorf: Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1028. 1115 schenkte Kaiser Heinrich V. Ensdorf dem Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, der 1121 mit dem Bau einer kleinen Holzkirche begann, die am 25. Juli 1123, am Fest des Hl. Jakobus, geweiht wurde. Rieden: Über der Ortschaft Rieden, an der bayerischen Eisenstraße zwischen Amberg und Regensburg gelegen, fand man Reste einer vorgeschichtlichen, ca. 2,2 Hektar großen Ringbefestigung. Ebenso lassen sich Reste einer mittelalterlichen, seit dem späten 16. Jahrhundert verfallenen Burg auf dem Schlossberg finden. Schmidmühlen: Wo die Lauterach in die Vils mündet, liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Schmidmühlen, der im Jahr 1010 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Berühmtester Sohn der Gemeinde ist Erasmus Grasser, Schöpfer der Moriskentänzer. Kallmünz: Der Ort wurde 983 erstmalig urkundlich erwähnt. Er war ehemals der Hauptstützpunkt der Wittelsbacher im Nordgau. Die zugehörige Festung wurde allerdings im Jahre 1641 von den Schweden zerstört und ist noch als Ruine zu besichtigen. Regensburg: Die Steinerne Brücke ist das älteste deutsche Brückenbauwerk. Sie ist eineinhalb Jahrhunderte älter als der Regensburger Dom. Kelheim: Die Stadt liegt gut geschützt im Dreieck des Zusammenflusses der Altmühl mit der Donau und dem Michelsberg, der schon zur Keltenzeit bewohnt war. Auf dem Michelsberg thront die Befreiungshalle. Ein Erlebnis ist die Fahrt durch den Donaudurchbruch und die Besichtigung des Klosters Weltenburg. König-Ludwig-Kanal: Die Wasserstraße wurde 1846 eingeweiht und nach dem damals regierenden Herrscher König Ludwig I. benannt. Essing: Die landschaftliche Schönheit des Altmühltales erreicht bei Essing einen Höhepunkt. Auf einer steil aufragenden Felswand befindet sich die Burgruine Randeck, eine der ältesten Burganlagen in Bayern. Eine besondere Attraktion ist die Holzbrücke über die Donau. Riedenburg: Die als Luftkur- und Erholungsort staatlich anerkannte Stadt liegt in einer tief eingeschnittenen Schleife des Altmühltals. Über der Stadt erheben sich die drei Burgen Rabenstein, Rosenburg und Tachenstein. Das heutige Stadtbild wird von den großen Schleusenanlagen des Rhein-Main-Donau-Kanals bestimmt. Dietfurt: Das Siebentälerstädtchen Dietfurt ist ein beliebtes Urlaubsziel im unteren Altmühltal. Beilngries: Das romantische, von Mauern umgebene Städtchen Beilngries, ein staatlich anerkannter Erholungsort, befindet sich am Zusammenfluss von Altmühl und Sulz im Zentrum des Naturparks Altmühltal. Berching: Das bereits 883 urkundlich erwähnte, 1314 als Stadt bezeichnete "oberpfälzische Rothenburg" ist mit seinem fast unversehrten mittelalterlichen Stadtbild eine touristische Attraktion. Dazu zählt auch der Chinesische Turm, der wohl originellste Befestigungsturm Berchings. Freystadt: Das im 13. Jahrhundert gegründete Städtchen hat bis heute sein altertümliches Ortsbild mit barocken Giebelhäusern und Resten der Ringmauer mit zwei Stadttoren bewahrt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die katholische Wallfahrtskirche Maria Hilf. Neumarkt: Die 1160 erstmals urkundlich genannte Kreisstadt liegt am Eingang in die Oberpfälzer Alb. Altmühltal: Das Altmühltal ist bekannt für seinen Kalkboden, der in der Jurazeit entstand. In einem Steinbruch bei Solnhofen fand man einen Archaeopteryx. Nürnberg: Die erste gotische Hallenkirche in Franken ist die Frauenkirche, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Sie wurde unter Kaiser Karl IV. gebaut. Lauf: Der Name der Stadt leitet sich aus den gleichnamigen Lauffen, den dort befindlichen Stromschnellen, ab. Auf der Pegnitzinsel steht die Kaiserburg. Hersbruck: Die Stadt, im weiten Talkessel der Pegnitz gelegen, besticht durch ihre malerischen Gassen, ihre Tortürme und spitzwinkligen Bürgerhäuser. Pommelsbrunn: Diese alte Siedlung wurde urkundlich allerdings erst 1312 erwähnt. Früher verlief hier die alte Handelsstraße von Nürnberg nach Prag. Neukirchen: Der Ort liegt in einem malerischen Felsental. Sulzbach-Rosenberg: In dieser bezaubernden Stadt findet man am Marktplatz neben gemütlichen Gasthäusern das gotische Rathaus. |